Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.


Dann nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen. (Matthias Claudius 1740-1815)

So war es auch am Freitag den 22.September wieder so weit.
Ich wollte nur einen Freund besuchen, mir ein neues Boot aussuchen und damit dann ein wenig Segeln.
Alles einfach, ohne Regeln.
So kamm ich bald am Gotthard an und machte schon voll Freude mich an das Cabrioverdeck heran,
wenn über den Berg, dann offen fahren, ich wollt es wagen.
Doch oh wehe, welcher Grauss, da war der Tunnel schon vorraus,
die Ausfahrt hatte ich verpasst. Offen im Tunnel, welche ein Spass.
So ging es denn gen München dann, vor mir kam manch Bekloppter an, achja die Wiesen.
Nun, die wollte ich grad nicht geniessen.
So einiges an Bier zwang auch mich dann bald ins Bett und das war warm und nett.
So konnt ich frisch am dann morgen mein Auto wieder mir besorgen,
mach voll den Tank, mach hoch die Tür. Interboot Ausstellung, ab dafür.
Ich hatte schon seit einigen Wochen Kontakt mit Peter aufgenommen,
der hat ein neues Boot entwickelt, schnell und schick und schön anzusehen.
So dachte ich und fuhr nach Friedrichshafen, nicht zur Ausstellung, direkt an den Hafen.
Da lag das Boot, schön anzusehen, doch sah ich keinen sonst da stehen.
Ganz alleine stand ich da, das Boot lag doch so nah.
Einer wollte sich doch erbarmen. „Das ist ein anderes Team, die sind nicht da, aber anschauen? Ja klar!“
So sprang ich auf die Kiste dann und sah mir das klein Bötchen an.
War ganz nett und auch ganz praktisch, doch damit segeln wäre fantstisch.
Doch von denen war weiterhin keiner da.
„Ja in der Messe Halle, da, da sind die sicher. JaJa!“
Eigentlich wollt ich ja segeln gehen und nach bestandnem Test
all mein Geld zusammenklauben und mir ein neues Boot erlauben.
Doch wo ein Käufer da, ist ein Verkäufer immer noch nicht nah.
Na, gut, vielleicht gehts denen zu gut,
wollen nicht verkaufen und lieber im Biergarten saufen, ist ja Wiesn Zeit, also
macht ich mich von dannen und zur Messe,
Da wollte ich ja eh noch hin. Durch den Regen und ich war drin.
Da stand das Boot dann noch einmal. Auch Menschen waren da.
Sogar Verkäufer oder in der Art.
Nur ich wollte da nicht mehr.
Aber dafür gibt es ja auch andere Kisten.
Schnell im Gespräch. Gab sofort auch Kaffee,
das Boot dazu war auch noch ganz schön, war alles sehr nett anzusehen.
Der Verkäufer erwähnte noch eine Zeitung die grad mit beiden Booten einen Test hat angeboten.
Den von den anderen hat er nicht da, aber für das seine, hier, ja klar.
Die andre Zeitung fand ich alsbald dann, Fazit: an dem einen Boot ist garnichts dran,
keine Hohlraumkörper um besser zu versinken, aber das macht ja keinen Sinn.
Peter meldete sich und war schockiert. Eine Nummer bekam ich serviert,
da solle ich mich morgen melden.
Ich fuhr erstmal zu Freunden dann, da musste ich zum trinken rann.
Am nächsten Tag dann ohne Sorgen, wolt mir einen Termin besorgen.
Rief also die Nummer an, die ich vom Peter gestern bekam.
Au Grauss, es ist immer noch nicht besser, keiner dran.
Ich zück das Messer.
Und kappe die Verbindung dann.
Fahr zurück nach Hause, mich zu erholen von der Sause.
Fazit dieser Sache dann:

Gute Boote nennen sich J..ay

Bei B… da iset nicht so schee.